DEUTSCHLANDS BEITRAG : Schützenhilfe für die Allianz

Foto: dpa
Foto: dpaFoto: picture alliance / dpa

Deutsche Soldaten in Syrien schließt derzeit jeder in Berlin aus. Bei einem Luftschlag westlicher Staaten könnte die Bundeswehr aber Schützenhilfe leisten. Für die Aufklärung nützlich wären die Truppendienstboote. Hinter dem harmlosen Namen verbergen sich eine Art schwimmende Euro Hawks – Spionageschiffe, deren Elektronik und Optik hunderte Kilometer weit ins Land hineinlauschen und -spähen kann. Die A53 „Oker“ ist schon im östlichen Mittelmeer unterwegs. Bei einem Einsatz von Kampfflugzeugen würden zudem Awacs-Fernaufklärer benötigt. Greifen die USA nicht auf ihre eigenen, sondern auf Awacs der Nato zurück, müsste die Bundesregierung zustimmen, dass deutsche Besatzungsmitglieder an Bord bleiben.

Bereits im Einsatz ist deutsche Patriot-Luftabwehr, die in der Osttürkei Syriens Luftwaffe von Übergriffen abhalten soll.

Zusätzliche ABC-Abwehr ist dort nicht geplant – für so verrückt, einen Nato-Staat mit Giftgas anzugreifen, hält die Syrer niemand. bib

Hans Blix

war UN-Chefwaffeninspekteur für den Irak von 2000 bis 2003. Von 1981 bis 1997 war er Direktor der

Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben