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Deutschlands First Lady : Daniela Schadt: Frauenquote - nicht ideal, aber hilfreich

Frauenquoten sind zwar keine Ideallösung, sie können die Chancengerechtigkeit aber beschleunigen - so vorsichtig positiv äußert sich Deutschlands First Lady Daniela Schadt zur Frauenquote. Es gibt aber auch etwas, was sie an der Diskussion darüber irritiert.

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Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck.
Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck.Foto: dpa

Deutschlands First Lady, Daniela Schadt, hat sich vorsichtig positiv zu der Forderung nach Frauen-Quoten geäußert. Dass Frauen in Führungsetagen "eklatant unterrepräsentiert sind, ist klar, und dass das nichts mit mangelnder Qualifikation zu tun hat auch", sagte die Lebenspartnerin von Bundespräsident Joachim Gauck dem "Tagesspiegel". "Ich bin, ehrlich gesagt, kein großer Fan von Quoten, aber vielleicht lässt sich die Entwicklung zu mehr Chancengerechtigkeit damit zumindest beschleunigen, auch wenn es keine Ideallösung ist", fügte Schadt hinzu. Was sie an der Debatte "allerdings irritiert, ist die Konzentration auf Vorstandsposten in den Dax-Konzernen. Wieso nicht im Öffentlichen Dienst oder in kommunalen Bereichen wie Wasserwerken oder Verkehrsbetrieben – alles wahrlich wichtige Unternehmen, wo so ein politisches Signal leichter umzusetzen wäre. Auch dort gibt es noch lange nicht genügend Frauen an der Spitze."

Das komplette Interview mit Deutschlands First Lady lesen Sie am Sonntag in der gedruckten Ausgabe des Tagesspiegels.

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