Politik : Die finanziellen Konsequenzen der Spendenkrise

Mit einem Sanierungsplan will die CDU den drohenden Schuldenberg abbauen. Die Kernelemente

Sparen: Neun Millionen Mark sollen jährlich bei den Ausgaben der Bundespartei gekürzt werden. Die Einsparungen treffen das Personal in der Zentrale, Parteitage und sonstige Veranstaltungen. Für den Wahlkampf sollen 40 statt 50 Millionen Mark ausgegeben werden.

Höhere Abführungen: Bislang führten die Kreise 1,25 Mark der Mitgliederbeiträge ab, demnächst sollen das 2,25 Mark sein. Der Bundespartei brächte das 7,6 Millionen Mark mehr. Für die Kreise ist es ein harter Schlag.

Höhere Mitgliedsbeiträge: Die Beiträge werden neu gestaffelt und der Mindestbeitrag von fünf auf zehn Mark verdoppelt.

Darlehen aus Hessen: Da das Finanzgebaren der hessischen CDU der Grund für die hohe Rückforderung ist, gibt der Landesverband ein zinsloses Darlehen an die Bundespartei in Höhe von 15 Millionen Mark.

Neben dem Sanierungsplan soll eine neue Finanzordnung für Transparenz und bessere Kontrolle der Finanzen sorgen. Verantwortlichkeiten im Vorstand wie auch Spendenrichtlinien sollen geändert werden.

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