Politik : Die folgenreichsten Überschwemmungen in Afrika im Überblick

Der afrikanische Kontinent wurde in den letzten Jahren wiederholt von Überschwemmungskatastrophen heimgesucht. Besonders betroffen war Ostafrika, wo im 1997 etwa 2700 Menschen starben. Die folgenreichsten Überschwemmungen waren

September 1987: Die Ostküste Südafrikas wird von der schwersten Naturkatastrophe seit Menschengedenken heimgesucht. Tagelange Regenfälle, bei denen Niederschlagsmengen von 700 Litern pro Quadratmeter gemessen werden, verwandeln Flüsse und Bäche in reißende Ströme. In der Provinz Natal werden 680 Brücken weggerissen. 300 Menschen ertrinken, eine Million werden obdachlos.

Oktober 1997: Schwere Unwetter ziehen über Ostafrika hinweg. Die Täler der südsomalischen Flüsse Juba und Shabelle werden weithin überschwemmt, auch im benachbarten Kenia stehen viele Dörfer unter Wasser. Bis Januar 1998 sterben mehr als 2000 Somalier - sie ertrinken oder fallen Seuchen zum Opfer. Die Zahl der Toten in Kenia wird auf etwa 700 geschätzt.

September 1998: Bei der schlimmsten Nil-Flut im Sudan seit mehr als einem Jahrzehnt werden mehr als 500 Dörfer überschwemmt, Hundertausende werden obdachlos.

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