• Die Grünen wollen Röstel im Amt halten, auch bei den Sachsen-Wahlen die nächsten Minuspunkte eingefahren werden

Politik : Die Grünen wollen Röstel im Amt halten, auch bei den Sachsen-Wahlen die nächsten Minuspunkte eingefahren werden

Die parlamentarische Geschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen, Kristin Heyne, hat Spekulationen über einen Rücktritt von Vorstandssprecherin Gunda Röstel bei einer Wahlniederlage in Sachsen zurückgewiesen. "Ich gehe nicht davon aus, dass wir eine Veränderung an der Spitze bekommen werden", sagte sie am Dienstag in Berlin. "Niemand erwartet von ihr, dass sie in Sachsen Wunder vollbringt."

Röstel hatte am Montag davon gesprochen, dass sie als Bundessprecherin und Spitzenkandidatin in Sachsen eine besondere Verantwortung trage und sich auch bei einer bitteren Niederlage nicht darum herumdrücken werde. Es sei falsch, daraus auf Rücktrittsambitionen zu schließen, sagte Heyne. Bei den Landtagswahlen in Sachsen am kommenden Sonntag rechne sie mit einem "positiven Trend" für ihre Partei.

Röstel sagte am Dienstag in Dresden: "Wir lassen uns nicht entmutigen, die Messen sind noch nicht gesungen, abgerechnet wird zum Schluss." Sie räumte aber ein, dass der von der rot-grünen Bundesregierung erhoffte Rückenwind für ihren Wahlkampf ausgeblieben sei. Röstel warnte vor einer Zwei-Drittel-Mehrheit der CDU.

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