Politik : Die neuen Bemessungsgrenzen für Sozialbeiträge steigen im Westen und sinken im Osten

Die ab 1. Januar 2000 gültigen Bemessungsgrenzen für die Sozialbeiträge sind am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen worden. In Westdeutschland steigen diese Grenzen für die Höchstbeiträge zu Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung, in Ostdeutschland sinken sie. Die Neufestsetzung richtet sich nach der durchschnittlichen Wachstumsrate von Löhnen und Gehältern 1998. Die Steigerungsrate betrug 1,5 Prozent in Westdeutschland und 1,3 Prozent in den neuen Ländern. Da auch die vorläufigen Durchschnittsentgelte berücksichtigt werden, sinken die Bemessungsgrenzen im Osten.

Bei der Renten- und der Arbeitslosenversicherung steigt die Bemessungsgrenze im Westen um 100 Mark auf 8600 Mark monatlich, bei der Knappschaft um 200 auf 10 600 Mark. Bei Kranken- und Pflegeversicherung wird der Höchstbeitrag von 6450 Mark (1999: 6375 Mark) fällig. In den neuen Ländern sinkt die Bemessungsgrenze für die Beiträge zu Renten- und Arbeitslosenversicherung um 100 Mark auf 7100 Mark monatlich, bei der Knappschaft von 8800 auf 8700 Mark. Für Kranken- und Pflegeversicherung sinkt sie von 5400 auf 5325 Mark.

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