Politik : Die Regierung der mittelasiatischen Republik erbittet Hilfe von Russland

Die mittelasiatische Republik Kirgistan hat von Moskau Hilfe im Kampf gegen Moslemrebellen im Süden des Landes angefordert. Russland sei um die Lieferung von Waffen, Nachtsicht-Geräten und Kommunikationstechnik gebeten worden, sagte der amtierende kirgisische Verteidigungsminister Nuritdin Tschomojew am Freitag in der Hauptstadt Bischkek. Die Rebellen seien am Donnerstag in dem bergigen Gebiet "schwer bombardiert" worden, so Tschomojew. Sie versuchten nun, in kleinen Gruppen nach Usbekistan durchzusickern. Die Rebellen hatten am Montag mehrere Dörfer besetzt und mehr als 100 Menschen als Geiseln genommen, darunter vier japanische Geologen und den Chef der Truppen des kirgisischen Innenministeriums. Die nach Schätzungen 400 bis 1000 Rebellen waren aus dem benachbarten Tadschikistan eingedrungen.

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