Politik : Die zehn getöteten burmesische Rebellen hielten 400 Menschen in ihrer Gewalt

Mit einer blutigen Befreiungsaktion hat ein thailändisches Spezialkommando am Dienstag das Geiseldrama in einem Krankenhaus in der Provinzhauptstadt Ratchburi nahe der Grenze zu Burma beendet. Bei dem Sturm auf die Klinik, in der burmesische Rebellen fast 24 Stunden lang mehr als 400 Menschen in ihrer Gewalt hatten, wurden nach Polizeiangaben alle zehn Geiselnehmer erschossen. Die Geiseln seien unversehrt geblieben. Die vermummten Aufständischen gehörten zur Minderheit der Karen, die in Burma seit mehr als 50 Jahren für einen unabhängigen Staat im Osten des südostasiatischen Landes kämpfen. Sie hatten nach Militärangaben verlangt, die thailändische Armee solle ihre Angriffe auf ein Lager der Rebellen einstellen und eine Behandlung verwundeter Gesinnungsgenossen ermöglichen.

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