Digitalisierung : Friedrich: "Das Internet stärkt die Familienstrukturen"

Der Innenminister sieht durch das Netz traditionelle Strukturen gestärkt und die politischen Stiftungen in der Pflicht. Was halten Sie, liebe Leserinnen und Leser, davon? Stellen Sie Hans-Peter Friedrich Ihre Fragen.

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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU)
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU)Foto: dpa

Wir leben in einer durchdigitalisierten Welt - und nahezu alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche sind davon betroffen. Auch die Politik. Der Demokratiekongress 2011 der Konrad-Adenauer-Stiftung wird sich am Mittwoch mit dieser Problematik unter dem Motto: "Digitale (Un)-Kultur und Demokratie" beschäftigen. Neben Beiträgen zur Auswirkung der Digitalisierung auf die Medien und die Politische Bildung wird Hans-Peter Friedrich (CSU) im Mittelpunkt stehen. Der Bundesinnenminister wird ein Grundsatzreferat zum Thema Digitalisierung halten. „Durch das Internet können traditionelle Strukturen, zum Beispiel Familienstrukturen, gestärkt werden. Großeltern, die mit ihren Enkeln skypen können, profitieren von den Vorteilen der digitalen Welt“, sagte Friedrich dem Tagesspiegel.

Im Mittelpunkt seiner Rede sollen die Konsequenzen für Politische Stiftungen und die Frage nach der politischen Partizipation stehen. "Die politischen Stiftungen müssen die Fähigkeit der Einordnung von Informationen vermitteln. Noch wichtiger aber als die Information, ist die Orientierung“, sagt Friedrich. „Die politischen Stiftungen arbeiten tagtäglich daran, die traditionellen wie auch die Möglichkeiten im Internet zur politischen Beteiligung zu vermitteln. Sie zeigen Menschen im ganzen Land, wie einfach es im Wissens- und Kommunikationszeitalter ist, sich einzubringen. Sie nehmen die Furcht vor Engagement und aktivieren zum Einsatz für andere."

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