Donald Trump : "Fake News" à la "Good Bye, Lenin"

"Fake News" auf dem Sterbebett: Ein Mann in den USA stirbt friedlich, nachdem ihm seine Ex-Frau zuflüstert, US-Präsident Trump sei des Amtes enthoben worden.

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US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald TrumpFoto: AFP

Michael Garland Elliott liebte deutsche Autos, vor allem Porsche, er spielte gerne Golf und hasste den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Der einfache Bürger aus dem US-Bundesstaat Oregon starb am 6. April. Auf dem Sterbebett bekam er einen Anruf seiner Ex-Frau und immer noch guten Freundin Teresa Elliott. Diese lebt in Texas und hatte es nicht nach Oregon geschafft, um sich persönlich von Michael zu verabschieden.

"Donald Trump wurde des Amtes enthoben", flüsterte sie ihrem sterbenden Ex-Mann durchs Telefon ins Ohr, damit er mit einer guten - wenn auch erfundenen - Neuigkeit aus dem Leben gehen konnte. Michael Garland Elliott verstarb daraufhin friedlich. So steht es in seinem Nachruf, den die Zeitung "The Oregonian" abdruckte. "Als er das hörte, tat er seinen letzten, sanften Atemzug, seine Arbeit auf Erden war getan."

"Fake News" à la "Good Bye, Lenin" in der Kurzversion also. Die "Washington Post" sprach noch einmal mit Teresa Elliott und ließ sich die Geschichte bestätigen. Sie habe Michael am Telefon gesagt, dass alles gut werde und Trump des Amtes enthoben wurde. Nach diesem Satz sei ihr Ex-Mann friedlich verstorben, hätten ihr daraufhin die am Sterbebett versammelten Freunde am anderen Ende der Leitung erzählt, sagte Teresa Elliott der Zeitung.

Wie sehr ihr früherer Gatte Trump hasste, wollte die Frau nicht preisgeben. Er habe den US-Präsidenten für ein "abscheuliches Individuum" gehalten. Mehr wolle sie nicht sagen: "Das könnt ihr nicht drucken."

Auch in den sozialen Medien wird der Nachruf verbreitet. "Mögen die letzten Worte, die er hörte, wahr werden", heißt es in einem Eintrag im Online-Kondolenzbuch zudem. Möge Michael Garland Elliott in Frieden ruhen.

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