Politik : Durch die Hintertür

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Bereits vergangenen Freitag einigten sich die 26 NatoBotschafter darauf, in den nächsten Tagen 40 Nato-Offiziere in den Irak zu senden, um dort irakische Sicherheitskräfte auszubilden. US-Nato-Botschafter Nicholas Burns zeigte sich erfreut: „Die Vereinigten Staaten sind sehr zufrieden mit der Verständigung der Nato auf einen gemeinsamen langfristigen Ausbildungseinsatz im Irak.“ Er rechne künftig mit hunderten von Soldaten. Allerdings scheiterten die USA beim Ringen um die Kommandostruktur. Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer betonte, dass die Mission nicht zu dem von den USA geführten internationalen Truppeneinsatz gehöre. Frankreich aber lehnt eine Beteiligung ab. Wie Deutschland fürchtet es, durch die Hintertür in den Irakkonflikt hineingezogen zu werden. st

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