Politik : Durchsuchung bei Kleinfeld

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München /Berlin - In der Affäre um schwarze Kassen beim Siemens-Konzern haben die Ermittler auch das Büro von Vorstandschef Klaus Kleinfeld in München durchsucht. Allerdings sei er nur Zeuge in den Ermittlungen, sagte der Münchner Oberstaatsanwalt Anton Winkler. Ein ehemaliger Siemens-Bereichsvorstand und drei weitere Beschuldigte seien in Untersuchungshaft. Acht weitere Beschuldigte seien auf freiem Fuß. Ihnen werde die Veruntreuung von Firmengeldern vorgeworfen. Wenn Anhaltspunkte für Schmiergeldzahlungen auftauchen sollten, würden die Ermittler dem nachgehen. Winkler bestätigte, dass es nun um mehr als die ursprünglich genannten 20 Millionen Euro gehe. nic/vis

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