Edmund Stoiber : CSU soll konservative Umweltpartei werden

Edmund Stoiber will seinen letzten Auftritt beim Politischen Aschermittwoch in Passau zu einer klaren politischen Standortbestimmung seiner Partei nutzen. Er will die CSU als konservative Umweltpartei präsentieren.

München/Passau - Der scheidende CSU-Chef will den Klima- und Umweltschutz als eine zentrale politische Zukunftsaufgabe definieren, hieß es aus seinem Umfeld. Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen sei eine geradezu klassische Aufgabe für eine konservative Partei.

Ein weiterer Schwerpunkt der Rede werde das künftige soziale Zusammenleben sein. Stoiber wolle Klartext über die Rolle und die Aufgaben der Politik zugunsten von Familien und Kindern sprechen, hieß es im Vorfeld der Veranstaltung am Mittwoch. Zudem wolle er Grundsätze über die Leitfunktion der deutschen Alltagskultur für ausländische Mitbürger formulieren. Auch den Umgang mit den früheren RAF-Terroristen will der bayerische Ministerpräsident thematisieren. (tso/ddp)

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