Politik : Ein Kind der CDU

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Mehr Sinn für neue Lebensformen? Oder Besinnung auf die konservativen Wurzeln? Die Union debattiert über die Konsequenzen der Wahlniederlage. Nur einer sagte bisher nichts. Roland Koch war - rechtzeitig? - zum Urlaub auf Sylt. Jetzt ist er zurück, aber noch immer nicht zurück auf der Seite, auf der man ihn erwartet. Der Mann, der für nationale Identität warb, ermuntert jetzt seine Partei, auf Paare in wilder Ehe zuzugehen. Merkels mutmaßlich gefährlichster Konkurrent lobt die Chefin. So spricht einer, der eben gerade kein Kandidat ist. Koch regiert. Und das will er auch nach der Landtagswahl am 2. Februar. Für den Mann im Amt ist die Mitte der beste Platz. Das war beim Sprung in dieses Amt anders, den er 1999 mit einer hochumstrittenen Unterschriftenaktion gegen die rot-grüne Ausländerpolitik schaffte. Das könnte auch wieder alles ganz anders werden, wenn er jetzt gewinnt. Schon Vater Koch war CDU-Minister in Hessen. Und der Sohn, erst 44, hat Zeit, noch mehr zu werden. ade

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