Politik : Ein Staatsakt

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Zahlreiche prominente Politiker der Bundesrepublik sind in den vergangenen Jahren mit einem Staatsbegräbnis oder einem Staatsakt nach ihrem Tod geehrt worden. Seit einer Anordnung von 1966 kann der Bundespräsident „verdiente Bürger des deutschen Volkes“ nach ihrem Ableben so würdigen. Auch wenn damit besonders engagierte „Normalbürger“ theoretisch Anspruch darauf haben, ist bisher fast nur führenden Politikern diese Ehre zuteil geworden. Bei einem Staatsbegräbnis zelebriert ein Wachbataillon der Bundeswehr den so genannten Zapfenstreich und gibt dem Toten auf seinem letzten Weg das Geleit. Ein Staatsakt – eine Stufe unterhalb des Staatsbegräbnisses – findet dagegen ohne militärisches Zeremoniell statt. Es ist aber von einem besonders würdigen Rahmen gekennzeichnet. Persönlichkeiten des Staates widmen sich dem Toten in kurzen Reden. Am Sarg des Verstorbenen wird zudem eine Ehrenwache gehalten. dpa

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