Politik : „Eine kleine Wohnung in Berlin-Mitte“

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CSUChef Edmund Stoiber hält sich einen Wechsel nach Berlin weiter offen . Aus seinem Umfeld erfuhr der Tagesspiegel, dass er und seine Frau Karin darauf ebenso eingestellt sind wie auf das Bleiben in München. „Die beiden richten sich auf beide

Optionen ein, so wie sie es auch 2002 getan haben. Sollte er nach Berlin wechseln, wollen sie sich eine kleine Wohnung in Berlin-Mitte nehmen.“ Stoiber wird Interesse am Amt eines „ Superministers “ für Finanzen und Wirtschaft nachgesagt. Aber auch als möglicher Außenminister wird er genannt. Die Frage, ob er nach einem Wahlsieg der Union ins Bundeskabinett wechsele, stelle sich noch nicht und sei „völlig offen“, hieß es. „Richtig ist, dass ein Kabinett Merkel auch Mitglieder mit Regierungserfahrung haben sollte. Da spielen die Ministerpräsidenten und die Regierungskompetenz in den unionsregierten Ländern natürlich eine wichtige Rolle.“ Im „Kompetenzteam“ von Merkel wird Stoiber kein Fachressort übernehmen, so wie Merkel bei seiner Kanzlerkandidatur vor drei Jahren kein Fachressort innehatte. Unabhängig davon habe er eine zentrale Rolle in den nächsten Monaten. „Natürlich steht er als

Vorsitzender der CSU im Wahlkampf an vorderster Front und ist maßgeblich am Regierungsprogramm und an den Koalitionsverhandlungen beteiligt“, hieß es aus dem Umfeld Stoibers.mod

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