Politik : „Eine sehr gute Nachricht“

Stimmen aus aller Welt zum Wahlausgang

-

„Europa wird damit fortfahren, die freundschaftlichen Bindungen und die Zusammenarbeit mit den USA zu stärken."

Romano Prodi,

scheidender EU-Kommissionspräsident

* * *

„Bush wird seine Politik fortsetzen, die den USA die Rolle des Verteidigers und Förderers der Demokratie in der Welt zuschreibt."

Silvio Berlusconi,

italienischer Ministerpräsident

* * *

„Ich kann nur Freude darüber empfinden, dass sich das amerikanische Volk nicht (von Terroristen) hat einschüchtern lassen und die vernünftigste Entscheidung getroffen hat.“

Wladimir Putin, russischer Präsident

* * *

„Ich möchte dem Wunsch der spanischen Regierung Ausdruck verleihen, ihren Beitrag zu einer Beziehung zu leisten, die auf einer gut funktionierenden und konstruktiven Zusammenarbeit mit den USA und Präsident Bush basiert."

Jose Luis Rodriguez Zapatero,

spanischer Ministerpräsident

* * *

„Bush hat nicht mit Handels-Hindernissen gedroht, Kerry hat es getan, so dass es in dieser Hinsicht vielleicht einfacher wird."

Göran Persson,

schwedischer Ministerpräsident

* * *

„Es ist offensichtlich, dass die Vereinigten Staaten ein gespaltenes Land sind und ich glaube, dass Bush alles unternehmen wird, um die Wunden zu heilen."

Anders Fogh Rasmussen,

dänischer Ministerpräsident

* * *

„Aus polnischer Perspektive ist eine weitere Zusammenarbeit mit George Bush eine sehr gute Nachricht."

Aleksander Kwasniewski,

polnischer Präsident

* * *

„Ich bin überzeugt, dass sich an der grundlegenden Freundschaft zwischen Japan und den USA nichts ändern wird."

Junichiro Koizumi,

Ministerpräsident Japans

* * *

„Ich wünsche mir, dass das Verhältnis zwischen den USA und Europa in den nächsten Wochen und Monaten wieder besser wird. Dazu sollte jede Seite ihren Beitrag leisten.“

Angela Merkel, CDU-Vorsitzende

* * *

„Ob ich eine Rolle in der nächsten Bush-Regierung spiele oder nicht, muss noch entschieden werden. Es würde natürlich eine Rolle sein, die ich nach dem Willen des Präsidenten spiele und von der ich glaube, dass ich damit der Nation und dem Präsidenten diene.“

Dan Coats, US-Botschafter in Berlin

* * *

„Das Haus gratuliert wärmstens Präsident ... Karsai von Afghanistan.“

Der britische Premierminister Tony Blair unter dem Gelächter der Abgeordneten in der Fragestunde des Unterhauses am Mittwoch mit Blick auf die Präsidentenwahl in den USA

* * *

„Angesichts der erstaunlich breiten Unterstützung ist es wahrscheinlich, dass Bush seine bisherige Politik eher noch entschlossener fortsetzen wird.“

Jens van Scherpenberg,

Stiftung Wissenschaft und Politik

* * *

„Wir haben nicht das Recht, uns in dieser Weise aufzuspielen, dass uns nun der Kandidat lieber wäre als der andere. Die Amerikaner haben das Recht zu wählen, wen sie wollen. Und wen auch immer sie wählen, in jedem Kandidat kommt Amerika zum Ausdruck.“

Martin Walser, Schriftsteller

* * *

„Wir hätten erwartet, dass die Dinge in den USA nun mit einem neuen Präsidenten anders laufen.“

Jean-Philippe Jeannerat,

Sprecher der Schweizer Sozialdemokraten

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben