Politik : Eklat um Schröders Ex-Sprecher

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Berlin - Der ehemalige Regierungssprecher der rot-grünen Bundesregierung, Uwe-Karsten Heye, hat mit einer Warnung an dunkelhäutige WM-Gäste vor einem Besuch in Brandenburg für Empörung gesorgt. „Dies ist eine Verunglimpfung ganzer Regionen in Brandenburg, die durch nichts zu rechtfertigen ist“, erklärte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) am Mittwoch in Potsdam. In einem Interview im Deutschlandradio Kultur hatte Heye zuvor dunkelhäutige WM- Gäste vor Reisen in bestimmte Gegenden Berlins und Brandenburgs gewarnt. „Es gibt kleine und mittlere Städte in Brandenburg und anderswo, wo ich keinem, der eine andere Hautfarbe hat, raten würde, hinzugehen. Er würde sie möglicherweise lebend nicht mehr verlassen“, sagte Heye. Nach Angaben der Staatskanzlei in Potsdam hat Heye seine umstrittenen Aussagen inzwischen relativiert und sein Bedauern über seine „zugespitzten Äußerungen“ ausgedrückt. AFP/ddp

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