Politik : Empörung über Haft für US-Journalistin

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Washington Die von einem US-Gericht verhängte Beugehaft für die „New York Times“-Journalistin Judith Miller hat in der amerikanischen Medienlandschaft Sorgen um die Pressefreiheit ausgelöst. Miller sagte vor Gericht, wenn Journalisten kein Vertrauen geschenkt werden könne, dass sie ihre Quellen geheim hielten, dann könnten sie ihre Aufgabe nicht erfüllen. Ihr Chefredakteur Bill Keller sagte, die Entscheidung des Richters müsse allen „einen Schauer den Rücken hinunterjagen“, die daran glaubten, dass die Regierung und andere Institutionen „eng und agressiv beobachtet“ werden müssten. Der Washington National Press Club sprach von einer „Perversion der Justiz“. Miller sollte aussagen, von wem Tipps zur Enttarnung eines verdeckten CIA-Agenten stammten. Tsp

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