Politik : Ende Januar sollen die Verhandlungen in Genf fortgesetzt werden

Die in dieser Woche in New York vertagten Zypern-Verhandlungen werden am 27. Januar in Genf fortgesetzt. Sie sollen bis zum 6. Februar dauern und wieder ohne direkten Kontakt der Konfliktparteien verlaufen, gab ein Sprecher des griechischen Außenministeriums am Donnerstag in Athen bekannt. Die Verhandlungen werden auch dieses Mal von dem Führer der zyprischen Inselgriechen, Glafkos Klerides, und dem der Inseltürken, Rauf Denktasch, geführt.

Die Mittelmeerinsel ist seit 1974 nach einem griechischen Putsch und dem Einmarsch türkischer Truppen geteilt. Die griechisch-zyprische Seite setzt sich für die Bildung einer Föderation von zwei Bundesstaaten mit einer starken Zentralregierung ein. Die Inseltürken wollen nur ein lose Konföderation zweier unabhängiger Staaten.

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