Entführung : US-Journalistin Carroll im Irak freigelassen

Die amerikanische Journalistin Jill Carroll ist nach fast drei Monaten Geiselhaft im Irak wieder frei. Bei der Entführung war ihr Dolmetscher getötet worden.

Bagdad/Washington - Das berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf Angaben der Zeitung "Christian Science Monitor" aus Bagdad. Carroll, die für die Zeitung arbeitete, war am 7. Januar in der irakischen Hauptstadt entführt worden, ihr Dolmetscher war dabei getötet worden. Die Journalistin sei «in den richtigen Händen», hieß es am Donnerstag. Wo sie sich genau aufhielt, war zunächst unklar. Ein Mitarbeiter einer ausländischen Sicherheitsfirma in Bagdad sagte auf Anfrage, Carroll werde bald in der US-Botschaft in Bagdad erwartet.

Der Nachrichtensender Al-Arabija hatte kurz vor Bekanntwerden ihrer Freilassung einen Appell ihrer Zwillingsschwester Katie Carroll ausgestrahlt. Diese hatte erklärt, die Familie sei in großer Sorge, weil sie schon lange kein Lebenszeichen mehr von Jill erhalten habe.

US-Außenministerin Condoleezza Rice hat am die Freilassung der im Irak entführten amerikanischen Journalistin Jill Carroll bestätigt. (tso/dpa)

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