Politik : Entschädigung beim Umzug

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Das Bonn-Berlin-Gesetz wurde am 26. April 1994 im Hinblick auf den Umzug des Parlaments und von Teilen der Regierung von Bonn nach Berlin verabschiedet. Neben Ausgleichsmaßnahmen für die Stadt Bonn regelt es

Ausgleichszahlungen an Beschäftigte des Bundes. Pendler erhalten maximal zwei Jahre lang eine

wöchentliche Heimfahrt per Flugzeug, Bahn oder Auto, und wenn kein Nachmieter zu finden ist, für die alte Wohnung eine

Mietentschädigung. Wer aufgrund des Umzugs eine geringer wertige Beschäftigung ausüben muss, behält Amtsbezeichnung, Dienstbezüge und Pensionsansprüche. Bei dem Kauf von Wohneigentum in Berlin oder im Umland wird ein mit zwei Prozent verzinstes Darlehen gewährt sowie über zwölf Jahre schrittweise

sinkende Aufwendungszuschüsse. dpa/Tsp

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