Politik : Ermittlungen nach Unfall des U-Boots

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Moskau Nach dem glimpflichen Ausgang des U-Boot-Unglücks vor der Halbinsel Kamtschatka hat die russische Justiz Ermittlungen gegen den Kapitän des Mutterschiffs „Georgi Kosmin“ eingeleitet. Von dem Rettungsschiff aus war das Mini-U-Boot AS-28 mit sieben Mann zu Arbeiten an einer Horchanlage getaucht, in der es sich dann verfing. Kapitän Viktor Nowikow werde der Fahrlässigkeit verdächtigt, berichteten Moskauer Zeitungen am Dienstag. Nachdem das U-Boot am 4. August verunglückt war, sei das bordeigene Rettungsgerät der „Georgi Kosmin“, darunter ein ferngesteuerter Tauchroboter, durch ungeschicktes Hantieren kaputtgegangen. Dafür trage Nowikow die Verantwortung, erklärte ein Militärstaatsanwalt der russischen Pazifikflotte. Die russische Marine musste ausländische Hilfe anfordern. dpa

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