Politik : Erst Streik, jetzt Streit

Zweifel in der IG Metall am designierten Vorsitzenden Peters

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Berlin (alf). Nach der Kapitulation im Arbeitskampf um die 35Stunden-Woche hat sich die IG Metall am Sonntag der Ursachenforschung und der Suche nach Verantwortlichen gewidmet. Der Streikführer der Gewerkschaft, Hasso Düvel, lehnte einen Rücktritt ab, schloss personelle Konsequenzen am Ende eines „längeren Prozesses“ aber nicht aus. Der 41 Personen umfassende Vorstand der IG Metall traf sich am Abend in Berlin. Vorstandsmitglieder gingen vor der Sitzung davon aus, dass vor allem die Rolle des zweiten Vorsitzenden der Gewerkschaft, Jürgen Peters, diskutiert würde. Peters ist der designierte Nachfolger von IG-Metall-Chef Klaus Zwickel und war neben Düvel der Hauptverantwortliche für den Streik. Peters’ Konkurrent um die IG-Metall-Führung, der Stuttgarter Bezirksleiter Berthold Huber, war krank und deshalb nicht in Berlin.

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