Politik : Erste Patientin stirbt an Tollwut

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Hannover Erstmals ist in Deutschland ein Mensch durch ein mit Tollwut infiziertes Transplantationsorgan ums Leben gekommen. Die junge Patientin, die im Januar die Lunge einer mit Tollwut infizierten Spenderin bekommen hatte, starb am Samstagabend, wie die Medizinische Hochschule Hannover am Sonntag mitteilte. Die Frau hatte bereits seit drei Wochen im künstlichen Koma gelegen, als sich ihr Zustand am Sonnabend dramatisch verschlechterte. Selbst eine neuartige Therapie aus den USA konnte sie nicht retten.

Zwei weitere Patienten, die Organe von derselben Spenderin erhalten haben, ringen derzeit mit dem Tod. Ihre Überlebenschancen sind äußerst gering. Sobald erste Symptome auftauchen, hat die Tollwut fast immer einen tödlichen Verlauf. Drei Patienten indes, die ebenfalls ein infizierten Organ verpflanzt bekamen, sind symptomfrei. Experten kündigten unterdessen die Entwicklung eines Tollwut- Schnelltests an. Tsp

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