Politik : Erstes Schiff der Gaza-Flotte ausgelaufen

Paris/Athen - Als erstes Schiff der geplanten Hilfsflotte für den Gazastreifen ist nach Angaben der Organisatoren ein französisches Boot trotz eines Auslaufverbots der griechischen Behörden erfolgreich in See gestochen. Das kleine Schiff „Dignite al Karama“ habe in der Nacht zu Dienstag mit acht Aktivisten an Bord griechische Gewässer verlassen und sei auf dem Weg in den Gazastreifen, erklärten die Organisatoren in Paris. An Bord des Motorboots war demnach auch der populäre Linkspolitiker und Ex-Präsidentschaftskandidat Olivier Besancenot. Die griechische Regierung hatte allen Schiffen verboten, die Häfen des Landes in Richtung Gazastreifen zu verlassen. Aus welchem Hafen die „Dignite al Karama“ in See gestochen ist, wollten die Aktivisten nicht sagen.

Zuvor hatte ein kanadisches Schiff erfolglos versucht, von Kreta aus in See zu stechen. Die Küstenwache stoppte die „Tahrir“ und schleppte das Schiff zurück in den Hafen von Agios Nikolaos, wie die Behörden am Montagabend mitteilten. Ein Aktivist der kanadischen Organisation Boat to Gaza sagte, es seien 15 Bewaffnete an Bord gekommen. Zwei Aktivisten wurden festgenommen. AFP

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