Politik : „Es geht nicht anders“

Schröder verteidigt bei der IG Metall seine Sozialreformen

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Hannover (alf). Begleitet von Pfiffen und Protesten hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am Mittwoch auf dem Gewerkschaftstag der IG Metall die Sozialpolitik der Regierung verteidigt. „Es geht nicht anders und deshalb machen wir das“, rief er den rund 600 Delegierten zu. „Die Sozialstaatlichkeit“ müsse an die veränderten Bedingungen angepasst werden, auch deshalb, weil das Geld für Forschung und Entwicklung, die Betreuung der Kinder und das Bildungswesen gebraucht werde. Im Zusammenhang mit der Reform der Sozialsysteme sagte Schröder, „jeder sollte sparsam damit umgehen, was das System an Solidarität anbietet“. In den vergangenen Jahren habe es Fehlentwicklungen gegeben, die nun korrigiert würden. Auch die Beschäftigten in den Betrieben und Verwaltungen hätten ein Interesse daran, dass die Beiträge nicht weiter steigen würden. Die Beliebtheit der SPD nimmt derweil weiter ab. Laut einer ForsaUmfrage für „Stern“ und RTL würden nur noch 25 Prozent der Wähler ihre Stimme der SPD geben.

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