EU-ARBEITSMARKT  : Freier Zugang ab Mai

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet nach der Öffnung des Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus Osteuropa ab

1. Mai jährlich 140 000 Zuwanderer.

„In Grenzregionen zu Polen, Tschechien und Slowenien werden sich deutsche Arbeitnehmer auf schärferen Wettbewerb einstellen müssen“, vor allem in der Zeitarbeit werde der Druck auf die Löhne steigen, sagte er der „Rheinischen Post“. Zeitarbeitsfirmen im Baltikum stünden „in den Startlöchern“.

Insgesamt würden aber voraussichtlich weniger Zuwanderer kommen als Deutschland angesichts des Fachkräftemangels benötige: „Deutschland ist

weniger attraktiv als viele glauben.
“ Junge Osteuropäer gingen wegen der Sprache oft lieber nach England.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht die Arbeitnehmer-

freizügigkeit, mit der Arbeitnehmer aus den neuen EU-Staaten freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben, als „ganz große Chance“. Der „FAZ“ sagte sie, sie sei überzeugt, dass die Arbeitskräfte „unserer wirtschaftlichen Entwicklung helfen werden.“ AFP

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