Politik : EU für Einkaufen ohne Grenzen

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Brüssel (dpa). Verbraucher sollen in Europa ohne Bedenken und rechtliche Probleme über Grenzen hinweg einkaufen können. Dies ist das Ziel einer verbraucherpolitischen Strategie, die der zuständige EU-Kommissar David Byrne am Montag in Brüssel vorstellte. Neue Untersuchungen zeigten, dass die Konsumenten bei Einkäufen jenseits der Grenze wesentlich größere Bedenken als im Inland haben. „Daher muss die Europäische Union dafür sorgen, dass das Vertrauen der Verbraucher in grenzüberschreitende Geschäfte durch einen funktionierenden Binnenmarkt gestärkt wird“, sagte Byrne. Voraussetzung dafür seien einheitliche Rechtsvorschriften, ein leichter Zugang zu Verbraucherinformationen und wirksame Rechtsschutzverfahren. „Mir schwebt vor, dass Verbraucher Geschäfte tätigen können, ohne auch nur einen Gedanken an reale oder virtuelle Grenzen zwischen Käufer und Verkäufer zu verschwenden“, sagte der EU-Kommissar. Letztlich soll in allen Ländern der EU ein gleichmäßig hohes Niveau beim Verbraucherschutz bestehen. Außerdem sollen die Verbraucherschutzverbände künftig verstärkt gehört werden. Der EU-Binnenmarkt solle nicht nur Unternehmen zugute kommen, sondern auch Vorteile für die Verbraucher bringen, sagte Byrne.

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