Politik : EU ohne Grenzen: Weniger Kriminalität

Potsdam/Schwandorf - Ein Jahr nach dem Wegfall der Personenkontrollen an den Grenzen von Deutschland und Österreich zu den östlichen EU-Nachbarländern haben Politiker eine positive Bilanz gezogen: Dieser Schritt sei für die Menschen beiderseits der deutsch- polnischen Grenze ein „unvergleichlicher Gewinn“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). Am 21. Dezember 2007 waren Polen und acht weitere EU-Staaten in die Schengen-Gemeinschaft aufgenommen worden. Befürchtungen, damit steige die Kriminalität in den Grenzregionen Brandenburgs, Bayerns und Österreichs, bestätigten sich nicht: Die Zahl der Straftaten dort ging zurück – in Bayern um fünf Prozent, bei Autdiebstählen sogar um fast 20, bei Diebstählen aus Fahrzeugen um über 25 Prozent. Manche Fälle hätten sich aber an die EU- Außengrenze verschoben, sagte Österreichs Innenministerin Maria Fekter: Probleme mit illegalen Einreisen etwa „haben jetzt unsere Nachbarländer“. dpa

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