EXIL-OPPOSITION : Ruf nach mehr Geld

Die Exilopposition wirft dem Westen vor, Zusagen für Finanzhilfen für die Assad-Gegner nicht eingehalten zu haben. Der Dachverband Syrischer Nationalrat (SNC) habe bisher nur 15 Millionen Dollar erhalten, sagte SNC-Türkeirepräsentant Mahmut Osman dem Tagesspiegel Istanbul. Dabei hätten Staaten wie die USA, Japan und Saudi-Arabien sehr viel höhere Summen versprochen. Der Geldmangel führt laut Osman nicht nur dazu, dass der gegen Präsident Baschar al Assad kämpfenden Rebellenarmee FSA nötige Waffen und Munition fehlen. Wegen mangelnder Resourcen könne der SNC auch nicht so effizient arbeiten, wie sich die Syrer und das Ausland das wünschten. Diese Unzufriedenheit führe immer wieder zu Abspaltungen. Obwohl es sich nur um eine kleine Gruppe handele, leide der Ruf der gesamten Opposition darunter. „Es entsteht der Eindruck, als gehe es hier darum, sich Posten zu sichern“ – Posten in einer Übergangsregierung nach einem Sturz von Assad. Gleichzeitig sinke die internationale Hilfsbereitschaft angesichts der fehlenden Einigkeit in der Opposition immer weiter. sei

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