Politik : Expo 2000: Bund zahlt zwei Drittel des Defizits

Die Spitzen der Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen haben sich am Mittwoch in Berlin auf eine Neuverteilung des Expo-Defizits geeinigt. Der Bund wolle zwei Drittel und das Land Niedersachsen ein Drittel des geschätzten Expo-Defizits von 2,4 Milliarden Mark übernehmen, sagte ein Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. In der vergangenen Woche hatte der niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel berichtet, er habe mit Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Neuregelung zu diesen Konditionen abgeschlossen. Dem hatte eine Sprecherin der Bundesregierung widersprochen und erklärt, Schröder habe in einem Gespräch lediglich "Verständnis für die Sichtweise des Ministerpräsidenten signalisiert". Nach den bisher geltenden Verträgen hatten der Bund und das Land den Verlust der Weltausstellungsgesellschaft je zur Hälfte zu tragen.

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