Politik : Fall Bisky: Berlin kritisiert Birthler-Behörde

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(dpa). Beamte der Bundesregierung kritisieren nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ die Informationspolitik der BirthlerBehörde im Stasi-Verdachtsfall gegen den PDS-Vorsitzenden Lothar Bisky. Sie werfen der Behörde vor, durch ihre Veröffentlichungen über Bisky Abmachungen mit Washington zu verletzt zu haben. Die Behörde hatte einige fotokopierte Blätter aus den so genannten Rosenholz-Dateien über Bisky freigegeben, die der US-Geheimdienst CIA während der Wende erbeutet und jetzt zurückgegeben hat. In der Bundesregierung heißt es nun, man habe den USA zugesichert, bei der Freigabe des Materials nur Abschriften zu verwenden. Ein Sprecher der Birthler-Behörde sagte, das Stasi-Unterlagen-Gesetz sehe die Herausgabe von Fotokopien vor.

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