Politik : Fall Mario M.: Heftige Kritik an der Justiz

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Dresden - Der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer hat nach der 20-stündigen Selbstdarstellung von Stephanies Peiniger Mario M. auf dem Dach des Dresdner Gefängnisses heftige Kritik an Justiz und Medien geübt. „Es ist skandalös, dass die Justiz zugelassen hat, dass er stundenlang auf dem Dach sein MachoEgo herausstellen konnte“, sagte Pfeiffer dem Tagesspiegel. „Er hat den Vorgang nur benutzt, um sich zu produzieren.“ Die sächsische Justiz hat jetzt angeordnet, dass Mario M. die Zelle nur in Fußfesseln und Handschellen verlassen darf. Der Hofgang wurde gestrichen. Bayerns Justizministerin Beate Merk sagte dem Tagesspiegel, Bayern prüfe derzeit, „in welchem Maße die Vorraussetzungen für eine vorzeitige Entlassung von Sexualstraftätern verschärft werden sollen“. Tsp

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