Politik : Fall Potsdam: Worum gab es vorher Streit?

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Potsdam - Bei den Ermittlungen zu dem Überfall auf einen aus Äthiopien stammenden Deutschen am vorigen Sonntag in Potsdam sind Zweifel aufgetaucht, ob es sich um eine Tat allein aus Fremdenhass handelt. Es könnte eventuell auch ein brutal eskalierter Streit unter Betrunkenen gewesen sein, sagte ein Ermittler dem Tagesspiegel am Sonntag. Das Opfer, das noch immer in Lebensgefahr schwebt, soll zur Tatzeit einen Blutalkoholwert von etwa 2,0 Promille gehabt haben. Auch ist auf der Mailbox der von ihm kurz vor der Tat angerufenen Frau zu hören, wie er einen der Täter als „Schwein“ beschimpfte. Die Ermittler stellten unterdessen klar, dass der Mann nur einen einzigen Schlag erhielt, der ihm den Schädel oberhalb eines Auges zertrümmerte. Der Generalbundesanwalt geht weiter von einer fremdenfeindlichen Tat aus. Tsp

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