Politik : Familienpolitik: Iren stimmen gegen Verschärfung des Abtreibungsrechts

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Die Wähler der Republik Irland haben das Vorhaben der Regierung, ein noch strengeres Abtreibungsverbot in der Verfassung zu verankern, knapp abgelehnt. Bei einer Wahlbeteiligung von rund 42 Prozent betrug die ablehnende Mehrheit gemäß dem amtlichen Endergebnis vom Donnerstagabend nur 50,4 Prozent. Damit bleibt die bestehende Rechtslage gültig: Der Schwangerschaftsabbruch bleibt in Irland verboten, außer wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist, sei es aus physischen oder aus psychischen Gründen. Premierminister Bertie Ahern bedauerte die Ablehnung seiner Vorlage. Gleichzeitig versprach er, sich künftig stärker der Betreuung von Frauen mit unerwünschten Schwangerschaften zu widmen.

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