Familienpolitik : Schröder gegen SPD-Pläne zum Kindergeld

Im September wird ein neuer Bundestag gewählt. Die SPD will im Falle eines Wahlsieges das Kindergeld nach dem Einkommen der Eltern staffeln. Familienministerin Kristina Schröder sagt den Plänen nun den Kampf an.

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) beim Landesparteitag am 25. Mai 2013 in Hessen. Neben ihr, der ehemalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung.
Familienministerin Kristina Schröder (CDU) beim Landesparteitag am 25. Mai 2013 in Hessen. Neben ihr, der ehemalige...Foto: dpa

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder lehnt das Konzept der SPD für eine soziale Staffelung des Kindergeldes ab. „Wir werden uns den Plänen der SPD massiv entgegenstellen“, sagte die CDU-Politikerin der „Passauer Neuen Presse“. Auch andere Teile des SPD-Wahlprogramms träfen die Familien in Deutschland bis tief in die Mittelschicht hinein hart. „Beispielsweise will die SPD die Pauschale für Betreuung, Erziehung und Ausbildung abschaffen. Das bedeutet, dass die Eltern von 3,5 Millionen Kindern deutlich weniger Geld in der Haushaltskasse haben“, sagte Schröder.

Die SPD will im Fall eines Wahlsieges ein sozial gestaffeltes Kindergeld durchsetzen. So sollen Eltern mit geringem Einkommen bis zu 140 Euro mehr pro Monat bekommen. Für alle anderen bleibt es dem Konzept zufolge beim bisherigen Kindergeld von 184 Euro. Der Steuervorteil für Besserverdienende durch die Absetzbarkeit des Kinderfreibetrages soll entfallen. (dpa)

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