Politik : Familienunternehmen

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Das Ultimatum von George W. Bush gilt nicht nur für Saddam Hussein. Auch die Söhne des Diktators, so der USPräsident in seiner Fernsehrede, müssten den Irak verlassen – denn die beiden spielen in der Politik des Landes eine große Rolle. Lange hat Saddam versucht, seinen ältesten Sohn Udai als möglichen Nachfolger zu fördern. Doch der hat sich mehr durch Frauengeschichten und Brutalität hervorgetan. Er leitet die „Fedayeen Saddam", eine unabhängige Miliz, die zur Niederwerfung interner Unruhen dient. Vor allem aber hat der 38-jährige Udai in den vergangenen Jahren ein Wirtschafts- und Medienimperium aufgebaut. Dazu gehören der Jugendfernsehsender „Shabab" und die Zeitung „Babel". Der ein Jahr jüngere Bruder Qusai, den Biographen als intelligenter beschreiben, ist Mitglied im Regionalkommando der Baath-Partei und Chef der Republikanischen Garden. an

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