FDP : Partei gewinnt 6000 neue Mitglieder

Anders als CDU und SPD kann sich die FDP über neue Mitglieder freuen. Jedoch verzeichneten die Liberalen 2008 auch die meisten Austritte aus ihrer Partei.

An diesem Montag will Parteichef Guido Westerwelle das 70 000. Mitglied begrüßen. Nach eigenen Angaben hat die Partei in diesem Jahr 6000 neue Mitglieder gewonnen. Nach der Wiedervereinigung und der Fusion mit den Liberalen aus der DDR lag die Mitgliederzahl vorübergehend bei über 100.000.

Im vergangenen Jahr konnten neben der FDP auch Grüne (auf etwa 45.000) und Linke (auf etwa 76.000) ihren Mitgliederstamm aufstocken. Dagegen zählen laut einer Untersuchung der Freien Universität Berlin CDU, SPD und CSU in diesem Jahr weniger Mitglieder. Seit 2001 verzeichnet die SPD die stärksten Verluste. 2008 sank die Zahl der Parteimitglieder um 3,5 Prozent auf 521.000.

Erstmals gab die Untersuchung, die sich auf Angaben der Parteien stützte, auch einen genaueren Einblick in deren Ab- und Zugänge. Danach verzeichnete die FDP 2008 mit über neun Prozent zwar die höchste Eintrittsquote. Jedoch verlor sie mit 4,5 Prozent auch die meisten Mitglieder. Die CDU registrierte 3,8 Prozent Neuaufnahmen und insgesamt 3,3 Prozent Austritte. Bei der SPD verzeichnete 2,8 Prozent Eintritte und 4,2 Prozent Austritte. Bei der CSU kamen 2,6 Prozent der Mitglieder neu hinzu, dafür traten 3,5 Prozent aus der Partei aus.
 

Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, sh

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