Feiertag : China ärgert amerikanische Matrosen

Dürfen sie landen oder nicht? China ließ den amerikanischen Flugzeugträger "USS Kitty Hawk" lange vor dem Hafen von Hong Kong zappeln und provozierte so beinahe einen diplomatischen Eklat. Die 8000 Matrosen des Schiffs wollten Thanksgiving an Land feiern.

USS Kitty Hawk
Die USS Kitty Hawk, hier vor Kuala Lumpur, musste lange warten, bevor sie vor Hong Kong ankern durfte. -Foto: AFP

HongkongChina hat einem US-Flugzeugträgerverband erst nach längerem Zögern erlaubt, für das amerikanische Thanksgiving-Fest vor Hongkong zu ankern. Der Besuch der "USS Kitty Hawk" war seit Wochen geplant und ursprünglich sollte sie bereits am Mittwoch einlaufen, doch hatte China Medienberichten zufolge zunächst die Erlaubnis verweigert.

Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking erklärte, die Regierung habe aus "humanitären Gründen" eine Erlaubnis erteilt. Damit solle den 8000 Mann Besatzung des Flugzeugträgers und seiner Begleitschiffe ermöglicht werden, Thanksgiving in Hongkong zu feiern. Das amerikanische Erntedankfest ist einer der wichtigsten Feiertage in den USA und zahlreiche Angehörige der Matrosen waren bereits zu den geplanten Feiern in die ehemalige britische Kronkolonie geflogen.

US-Kriegsschiffe ankern häufig vor Hongkong. Allerdings kommt es in Krisenzeiten zwischen China und den USA manchmal vor, dass Peking die Erlaubnis verweigert. Nach einem Besuch von US-Verteidigungsminister Robert Gates Anfang des Monats waren die augenblicklichen Beziehungen aber als gut beschrieben worden. (mit dpa)

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