Politik : Fischers Vergangenheit: Der Außenminister weist Berichte über RAF-Kontakt zurück

Außenminister Joschka Fischer hat neue Presseberichte über die angebliche Beherbergung einer ehemaligen RAF-Terroristin zurückgewiesen. Dies sei "völliger Quatsch", sagte Fischer am Montag in Brüssel. Wegen angeblicher Falschaussage in diesem Zusammenhang beim Frankfurter Opec-Prozess wurde inzwischen gegen Fischer eine Strafanzeige erstattet. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse erntete scharfe Kritik für seine Äußerung, er könne sich vorstellen, dass in 20 Jahren auch ehemalige Skinheads Minister würden. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin, Andreas Nachama, warnte davor, Neonazis "salonfähig" zu machen.

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