Politik : Forscher: 2009 nur noch drei Millionen Arbeitslose

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Berlin - Wirtschaftsforscher rechnen mit einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahl bis zum Bundestagswahljahr 2009. „Ich halte es durchaus für möglich, dass wir 2009 an die Drei-Millionen- Grenze kommen“, sagte Hans Jäckel, Chefvolkswirt der DZ Bank, dem Tagesspiegel. Im Januar 2007 waren rund 4,2 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, erwartet einen ähnlich starken Rückgang. Voraussetzung sei allerdings, dass der Wachstumsprozess nicht gestört werde und es „keinen Unsinn am Arbeitsmarkt“, etwa durch Mindestlohngesetze, gebe. Hüther hält es auch für möglich, dass Deutschland 2009 erstmals seit 40 Jahren wieder einen ausgeglichenen Staatshaushalt vorweisen kann.

Der Aufschwung in der deutschen Wirtschaft wird nach Ansicht der meisten Ökonomen länger dauern als bisher erwartet. „Bis 2010 könnten wir durchaus in einer Wachstumsphase drin sein“, sagte Udo Ludwig, Konjunkturchef am Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Schon für das laufende Jahr wollen die Ökonomen ihre Wachstumsprognosen anheben.stek

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