Politik : Freie Fahrt für EU-Bürger

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Am 14. Juni 1985 unterzeichneten Deutschland, Frankreich und die BeneluxStaaten in dem luxemburgischen 400-Einwohner-Dorf Schengen ein Abkommen, das Halteschlangen und Schlagbäume zwischen den EU-Staaten beenden sollte. Zehn Jahre später waren Personenkontrollen an Bahnübergängen, Flug- und Seehäfen abgeschafft. Zugleich verpflichteten sich die Staaten, ihre Außengrenzen besser zu schützen. Die Grenzbeamten verfügen über ein gemeinsames elektronisches Fahndungssystem. Bei besonderen Ereignissen kann das Abkommen außer Kraft gesetzt werden, um vorübergehend wieder Grenzkontrollen zu ermöglichen, wie etwa nach den Terroranschlägen von Madrid im März 2004. Inzwischen kamen zehn weitere Länder zum Schengen-Raum hinzu: Italien 1990, Spanien und Portugal 1991, Griechenland 1992, Österreich 1995, Dänemark, Finnland und Schweden sowie die Nicht-EU-Staaten Norwegen und Island 1996. dpa

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