Politik : Fünf plus eins – die wichtigsten Parteien

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Das Parteienspektrum der Niederlande hat sich in den vergangenen Jahren deutlich vergrößert. Ein Überblick:

CDA: Der Christlich Demokratische Appell stellt mit 43 Abgeordneten künftig die größte Fraktion im Parlament. Vor den Wahlen wollte sich Parteichef Balkenende auf keine Koalitionsaussage festlegen lassen, am Donnerstag nannte er das Ergebnis der Liste Pim Fortuyn als „klares Signal“.

PvdA: Die Sozialdemokratische Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Wim Kok steht für das niederländische Modell zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Trotz guter Wirtschaftsdaten ist die PvdA der klare Wahlverlierer.

VVD: Die Wirtschaftsliberalen gelten auch in gesellschaftspolitischen Fragen wie Sterbehilfe und der Homo-Ehe als liberal. Gleichzeitig fährt sie einen strikt marktwirtschaftlichen Kurs und tritt für strenge Ausgabendisziplin ein. Sie hat am rechten Rand Anhänger an Fortuyn verloren.

D66: Die Linksliberalen sind Anhänger der direkten Demokratie und Gegner der Monarchie. Sie waren Hauptantriebskraft bei Gesetzesänderungen zur Sterbehilfe und der gleichgeschlechtlichen Ehe.

Groen-Links: Die Umweltpartei der 1990 gegründeten linken Grünen unter ihrem populären Chef Paul Rosenmoeller tritt für einen „neuen Ausgleich“ von Arm und Reich, Umwelt und Wirtschaft sowie Arbeits- und Privatleben ein.

LPF: Die Liste Pim Fortuyn wurde von dem ermordeten Fortuyn gegründet und ist nach den Wahlen die zweitstärkste Partei. Fortuyn äußerte sich ausländerfeindlich und bewertete den Islam als rückständig. Die Liste wendet sich gegen politische Eliten, Kriminalität und Probleme im Gesundheitswesen. Tsp

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