Politik : Für Zahnersatz höhere Beiträge statt Pauschale

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Berlin – Der Zahnersatz soll nach einem neuen Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) jetzt doch weiterhin von den Krankenkassen übernommen werden. Allerdings sollen Arbeitnehmer und Rentner im Gegenzug dafür ab dem 1. Juli kommenden Jahres einen einkommensabhängigen Sonderbeitrag bezahlen. Die ursprünglich geplante Zahnersatzpauschale soll es nach dem Entwurf, den Schmidt am Freitag den Fraktionen zuleitete, nicht geben. Auch das Wahlrecht, den Zahnersatz nicht bei einer gesetzlichen, sondern bei einer privaten Kasse zu versichern, ist gestrichen. Zahnärzte und private Krankenversicherer übten heftige Kritik an der vorgeschlagenen Neuregelung. Die privaten Versicherer kündigten betroffenen Kunden gegenüber jedoch Kulanz an. ce/hej/pet

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