Politik : Fußballer im Krieg

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Extremisten sollen in der saudiarabischen Stadt Taif im großen Stil Fußballer für Selbstmordanschläge im Irak angeworben haben. Wie die saudi-arabische Zeitung „Al Watan“ am Montag unter Berufung auf Informanten mit Beziehungen zu dem in der Stadt sehr bekannten Club Al Raschid berichtete, konnten sie beispielsweise einen Großteil der Spieler dieses Vereins dazu bewegen, zum „heiligen Krieg“ in den Irak zu ziehen. Matar al Sawat, der Vater eines der Spieler, sagte der Zeitung, das irakische Fernsehen habe im vergangenen März ein „Geständnis“ seines Sohnes ausgestrahlt, der nun in einem Gefängnis in Mossul inhaftiert sein soll. Sein Sohn Madschid sei offenbar nach einem missglückten Selbstmordattentat verhaftet worden. dpa

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