Politik : Gegendarstellung

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Im Tagesspiegel vom 13.12.2005 verbreiten Sie auf dem Titel unter der Überschrift „Schröders Firma geht in ein Steuerparadies“ über mich im Zusammenhang mit den Plänen des ehemaligen Bundeskanzlers, im Aufsichtsrat der Gas-Pipeline-Firma NEGPC tätig zu werden, unzutreffende Zitate wie folgt:

„SPD-Vorstandsmitglied Hermann Scheer kritisierte die Entscheidung des NEGPC-Konsortiums als ,Ausfluss einer typischen Mafiawirtschaft‘. Er nannte die Gaswirtschaft ein ,schmutziges Geschäft‘. Schröder habe offensichtlich ,der politische Instinkt verlassen‘, sagte Scheer dem Tagesspiegel.“

Dazu stelle ich fest: Die Gaswirtschaft habe ich nicht als schmutzig bezeichnet, zu Schröders Plänen habe ich gesagt, zu meinem bereits am Sonntag abgegebenen Erklärungen nichts hinzufügen zu wollen. Das von Ihnen mir Zugeschriebene habe ich nicht gesagt. Eine Kommentierung des schweizerischen NEGPC-Standorts lehnte ich ausdrücklich ab, weil ich die diesbezüglichen Entscheidungsgründe nicht kenne und die Entscheidung auch darin begründet sein könnte, dass sich das Unternehmen dem Einfluss der russischen Mafia-Wirtschaft entziehen wolle.

Berlin, den 13.12.2005

Rechtsanwalt Johannes Eisenberg für Dr. Hermann Scheer, Mitglied des Deutschen Bundestages

Die Redaktion bleibt bei ihrer Darstellung. Der Tagesspiegel

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