Politik : Geheimdienst gibt Kommando in Grosny ab

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(dpa). Knapp zwei Monate vor der Präsidentenwahl in der russischen Republik Tschetschenien ist das Oberkommando der Truppen vom Geheimdienst auf die Polizei übergegangen. Die nach Schätzungen etwa 80 000 Mann starke russische Armee werde sich verstärkt auf die Sicherheit im Gebiet konzentrieren und die in der Bevölkerung gefürchteten „Säuberungsaktionen“ zur Suche nach Rebellen verringern. Das kündigten die Führungen des Innenministeriums und des Inlandsgeheimdienstes FSB am Dienstag im Stab der russischen Truppen östlich der Hauptstadt Grosny an. Der Kreml setzt bei der Wahl am 5. Oktober auf den bisherigen tschetschenischen Verwaltungschef Achmat Kadyrow, der aber in großen Teilen der Bevölkerung sehr unbeliebt ist.

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