Politik : GELDMANGEL

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Weil es offenbar an Geld fehlt, erreicht die AntiAidskampagne der UN bisher weniger Menschen als erhofft. Rund 440 000 Menschen erhalten in armen Ländern Medikamente gegen das HI-Virus; das Ziel von 500 000 Behandelten bis Juni 2004 wurde verfehlt. Bis 2005 will die Initiative „3 bis 5“ der Weltgesundheitsorganisation dennoch drei Millionen der HIV-Infizierten versorgen. Die Kosten beziffert die WHO auf 5,5 Milliarden Dollar. Eine Medikamentenbehandlung sei inzwischen für rund 150 Dollar je Patient und Jahr möglich. Für das Jahr 2007 hat sich die WHO das Ziel „6 bis 7“ gesteckt, also Medikamente für sechs Millionen Menschen. Laut WHO ist Aids zurzeit bei sechs Millionen Menschen ausgebrochen. dpa

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