Politik : Gerhardt will Projekt 18 streichen

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Berlin (rvr). FDPFraktionschef Wolfgang Gerhardt empfiehlt seiner Partei, auf Elemente des „Projekts 18“ zu verzichten. „Die 18 ist kein Kernbestandteil unserer Identität oder unseres Kurses“, sagte Gerhardt dem Tagesspiegel. Er lehne die dogmatische Festlegung auf eine Zahl ab. Die FDP müsse nicht „in jedem Wahlkampf sklavisch die 18 spazieren führen“. Auch Koalitionsaussagen solle die Partei nicht grundsätzlich ausschließen. Die Kampagne, die ein Wachsen der Wählerstimmen auf 18 Prozent zum Ziel hat, war wesentlich vom früheren NRW-Parteichef Möllemann konzipiert worden.

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